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lissi  schrieb am 28.11.2010:
hallo, ich weiß garnicht wie ich anfangen soll und ich hab schon mit vielen versucht darüber im internet zu sprechen bei beratungen etc, doch nie eine antwort bekommen! also ich bin 15 jahre alt... als ich klein war musste ich vieles in meinem leben durch machen, was ich nie bis heute verarbeitet hatte! es ging um vieles: um meine mutter die damals 4 monate im koma lag. dies will ich jetzt nicht wieder vertiefen weil es hier an erster stelle um vergewaltigungen geht. da sind wir auch schon beim thema! als ich 11 jahre alt wurde ich von meinem couseng vergewaltigt und ein par monate später von den Bekannten meiner Eltern mißbraucht! ich kam und komme bis heute damit nicht kla und weiß einfahc nicht mehr was ich machen soll... ich kann auch mit meinen Eltern nicht darüber sprechen weil es meiner Mutter zurzeit nicht so gut geht und ich sie nicht damit belasten will! ich weiß einfahc nich mehr weiter.. ich hab solche angst mit irgendjemanden darüber zu sprechen! ich hab angst das sie denken das ich daran schuld wäre und das es sowieso keiner versteht.. bitte helft mir! lgg

Daniela schrieb am 28.10.2010:
Hallo, ich versuche zu tun, was ich tun kann. Aber jetzt geht es mir wieder schlechter. Mein Spenderherz zeigt abstoßungsreaktionen von einem jetzt erst aufgetretenen Mittel, was mir damals gegeben wurde. Ich hasse dieses Schwein dafür, wenn mein Leben dabei drauf geht. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Psychisch geht es mir sehr schlecht. Ich schlafe nachts schlecht und habe Alpträume und immer wieder sehe ich diese Bilder vor mir. Was kann ich tun und was tut ihr dagegen? LG, Daniela

Annette schrieb am 18.10.2010:
Hallo, inzwischen bin ich zwar schon weit über 50, und ich habe bereits zweimal eine Therapie gemacht. Die erste von 2001 -2004, die 2. von Ende 2006 - Ende 2008. Durch die Therapie weiß ich, dass der Mißbrauch etwa vom 4. - 16 oder 17 Lebensjahr gegangen ist. Nur war es nciht genug damit, mein Vater fing wieder an, als ich Anfang 20 war. Immer wieder hat er versucht mich anzufassen. Bis ich mir mit fast 30 endlich allen Mut zusammen genommen habe und ihm gesagt habe, wenn er mich noch einmal anfasst, dann schlage ich so zu, dass er durch den ganzen Hauslur fliegt. Von da an war Ruhe. Im großen und ganzen kann ich inzwischen auch gelernt damit zu leben. Mein Vater ist seit 2004 tot, trotzdem kommen bei mir immer wieder so Momente, wie auch heute Nacht, da möchte ich ihn schütteln und fragen: Warum? Warum hast du das getan? Bist du dir eigentlich bewußt, was du mir damit angetan hast? - Und dann wünschte ich mir, es gäbe jemand, der mich in dieser Situation in den Arm nimmt und mich einfach nur festhält. Jemand, bei dem ich mich geborgen fühlen könnte. Auch wenn ich inzwischen "sehr stark" bin und irgenwqie spüren das die Menschen in meiner Umgebung. Denn soviel Gespräche mit Frauen, die mit ihren Problemen zu mir kommen, wie in den letzten Jahren, hatte ich noch nie. Aber ich selbst? Wo bleine ich, wenn ich jemand zum reden brauche, über Erlebnisse wie heute Nacht. Das ist schwierig. Weil die Personen, die mir nahe stehn, keine Betroffenen sind. Am Anfang war es kein Problem für mich mit ihnen zu reden, aber je länger die Aufarbeitungsphase geht, je mehr denke ich, ich kan doch nicht schon wieder damit kommen. Und gerade meine Freundin, die mich dazu gebracht hat, eine Therapie zu machen und mich in der Anfangszeit sehr unterstützt und gestützt, und auch mal in den Arm genommen hat,lebt inzwischen seit 8 Jahrne in den USA. Und in solchen Situationen, wie heute Nacht, wünschte ich mir sie wäre hier. Weil sie weiß soviel über mich und mein Leben wie sonst niemand, außer meiner Therapeutin.

Schneemaus schrieb am 12.10.2010:
Hallo,habe Euch vor ein paar tagen entdeckt. Es ist schon 20 Jahre her, aber es bestimmt noch immer einen großen Teil meines Lebens. Kann ich trotz der langen Zeitspanne bei Euch einsteigen? Ich wünschte Euch hätte es damals schon gegeben. Gruß, Schneemaus

Winterwort schrieb am 01.10.2010:
Hallo, Daniela, schön, dass es dir zumindest körperlich schon besser geht. Tust du denn etwas für dich, damit es dir auch psychisch wieder besser gehen kann? Biggi, du hast etwas schlimmes erlebt, und ich mag dir dein Leid nicht absprechen. Aber eine V* ist das für dich definitiv nicht gewesen. Dagegen verwehre ich mich. Du weißt nicht, wie sich das anfühlt. Und darüber kannst du froh sein.

Daniela schrieb am 30.09.2010:
Hallo, da bin ich mal wieder. Es ist schon einige Zeit her, seitdem ich das letzte mal hier reingeschrieben habe. In der Zeit ist viel passiert. Mir geht es körperlich wieder gut, aber psychisch bin ich immer noch sehr labil. Es ist einfach schön, in so einem Forum schreiben zu dürfen, weil alle einen verstehen und genau das selbe erlebt haben. Wie geht es euch? Viel Glück, Kraft und Mut an alle. Es gibt einen schönen Spruch: "Man soll nicht daran glauben, es zu schaffen, diese schlimme Zeit zu überleben, man soll daran glauben, es zu wollen. Alles Liebe, Daniela

Biggi schrieb am 28.09.2010:
der kindvater meines kind hat eine frau vergewaltigt und war im gefängnis und dies liegt ne weile zurück und ich kann es jetzt erst verstehen und fühl mich seelisch mitvergealtigt und hab die ganzen jahre es verdrängt was er getan hat und leider muss ich irgendein weg finden um es loszuwerden hab ein hass auf ihn und ich will mich lösen

Knuffel schrieb am 20.09.2010:
Hallo, ich bin seit gestern hier, fühle mich verstanden und akzeptiert. Alle treten einem mit vorbildlichem Respekt gegenüber und dafür wollte ich mal DANKE sagen.. Bin froh, hier sein zu dürfen, meine Psychologin hat mir das empfohlen.. vor knapp 4 Wochen bin ich vergewaltigt, missbraucht und genötigt wurden.. seit dem ist die Welt für mich nur noch dunkel und böse. Aber durch die Möglichkeit, hier mit Menschen zu sprechen, denen das Gleiche oder schlimmeres passiert ist, schöpft man nach und nach Kraft.. Alles Liebe, Knuffel

Vesuv schrieb am 19.09.2010:
Hallo,bin erst seit ein paar Minuten hier.Mein Mißbrauch liegt schon sehr lange zurück,aber vor ein paar Wochen bekam ich einen Trigger von einem Hypnosetherapeuten verpasst,und seitdem geht es mir sehr schlecht.Kompletter Mißbrauch kommt wieder hoch,zusammen mit Alpträumen und alles was dazu gehört.Also ich versuchs so kurz wie möglich zu machen.Ich wurde von 6-14 Jahren von meinem Vater und gleichzeitig von meinem Bruder sexuell mißbraucht.Der eine kam Freitagsabends zu mir der andere meist Samstags oder wenn er alleine mit mir war.Sie haben mich beide unter enormen Druck gesetzt,damit ich nichts erzähle.Sire drohten mir mit Keller einsperren,sodaß mich die Ratten bei lebendigem Leibe fressen sollten,und später so mit 12 haben sie mir mit Heim gedroht,wo ich geschlagen werden soll und nichts zu essen bekomme.Sie haben mir auch gedroht,daß ich meinen Lieblingsbruder dann nicht mehr sehen werde,und er war mein einzigster Trost zu dieser zeit,auch wenn er von nichts wußte,hat er mich doch manchmal zum lachen gebracht.Meine Mutter hat zu-oder weggeschaut,kommt aber aufs selbe heraus. Tja das reicht mal fürs erste,ich hoffe,daß ich hier endlich mal richtig drüber schreiben kann,und nicht immer so aufpassen muß. Danke für eure Aufmerksamkeit LG:Vesuv

Katrin schrieb am 03.09.2010:
Hallo.Ich weiß gar nicht so recht,wo ich anfangen soll.Also ich wurde von meinem damaligen besten freund,der vier jahre älter ist,als ich,sexuell missbraucht.Das fing an,als ich 10 Jahre alt war,und ging über fast 4 Jahre.Ich habe diesen damaligen besten freund angezeigt,aber leider war der Tatbestand schon verjährt.Es war die Hölle auf der Kripo.Ich hatte ein "Wahrheitsgutachten" vom Psychiologen,und es gab Zeugen,die gehört haben,dass der Täter die Tat gestanden hatte,früher.Als ich die Anzeige machte,wusste der Täter natürlich nichts mehr davon.Also,um es kurz zu machen,die Angelegenheit wurde eingestellt von der Staatsanwaltschaft.Keine Beweise,verjährt,und überhaupt alles nicht nachvollziehbar. Mit 21 wurde ich von einem Exfreund vergewaltigt.Auch da Kripo,gyn.Untersuchungen,die eindeutig bewiesen,dass die Verletzungen von einer Vergewaltigung stammen.Doch auch das Verfahren wurde eingestellt.Die Verletzungen könnten auch bei iwelchen Praktiken entstanden sein,so die Kripo. Die Anzeige vom Kindesmissbrauch habe ich erst vor 4Jahren gemacht,weil der Täter wieder an meiner Wohnung vorbeifuhr.Ich wollte,dass es aufhört.Und jetzt,seit der Anzeige habe ich meine Ruhe vor ihm,soweit. Ich bin nun in Traumatherapie,und die Therapeutin ist die beste,die ich mir wünschen kann. Ich wünsche euch allen viel,viel Kraft.Und Mut.Alles ist besser,als zu schweigen.LG,Katrin

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