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Das innere Kind


Jeder Mensch hat zwei verschiedene Persönlichkeitsaspekte:
    - Der Erwachsene
    - Das Kind
Ein Gefühl der Ganzheit kann nur entstehen, wenn diese beiden Teile miteinander in Kontakt stehen und zusammenarbeiten. Ist dies nicht der Fall, entsteht in uns ein Gefühl von Leere, Verlassenheit und Konflikt. Unser inneres Kind positiv und klar wahrzunehmen ist sehr wichtig.

Unsere Gesellschaft trägt nach wie vor dazu bei, das Kinder als weniger wichtig und klug wahrgenommen werden. Sie fühlen sich machtlos und bedeutungslos. Kindern wird häufig gesagt, sie seien schlecht, verursachen Kummer und Sorgen. Wie können wir das Kind in uns schätzen, wenn wir als Kind nicht wirklich Wertschätzung erfahren haben? Aus diesem Grund brechen wir den Kontakt zu unserem inneren Kind ab, weil wir es für unwichtig halten. Demnach setzen wir so unsere Kindheitserfahrungen immer weiter fort. Wir fühlen uns unglücklich und schlecht.

Wenn wir eine ganze, heile Persönlichkeit werden wollen, müssen wir lernen unser inneres Kind wahrzunehmen und zu schätzen.

Was ist das innere Kind?

Unser inneres Kind erlebt intensive Gefühle, wie Freude und Glück, aber auch Schmerz und Traurigkeit. Das innere Kind hat die Funktion von „Sein“, Fühlen und Erleben. „Sein“ bezieht sich auf die innere, emotionale und spirituelle Ebene. „Sein“ = innere Erfahrung

Der Erwachsene steht für das Denken, Machen und Handeln und verfügt ebenfalls über eine Bandbreite von Gefühlen. „Tun“ bezieht sich auf die Aktivität und die äußere Welt. „Tun“ = äußere Erfahrung

Das innere Kind ist unsere instinktive Seite, es steht für Gefühle, die „aus dem Bauch heraus“ kommen, unsere „Intuition“. Weil wir unserem inneren Kind meist so wenig Aufmerksamkeit schenken, wird es häufig mit dem Unbewussten gleichgesetzt. Jedoch wird es aber unserem Bewusstsein zugänglich gemacht, wenn wir wirklich etwas darüber erfahren wollen. In unserem inneren Kind sind die Gefühle, Erfahrungen, Erinnerungen aus unserer Kindheit gespeichert. Sind wir bereit von ihm zu lernen, können wir uns durchaus zurückerinnern.

Unser inneres Kind wird „geliebt“, wenn der innere Erwachsene die Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche des Kindes erkennt, wahr nimmt und auch die Verantwortung hierfür übernehmen möchte.
Unser inneres Kind wird „nicht geliebt“, wenn der innere Erwachsene die Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche des Kindes nicht wahrnehmen möchte, und sich vor diesem Wissen und dieser Verantwortung schützen will.

Stehen wir mit unserem inneren Kind in Kontakt, spüren wir die innere Stärke und Selbstbestimmung und werden nicht so leicht von anderen Personen kontrolliert.


Dieser Text wurde uns freundlicherweise von Leonie zur Verfügung gestellt.



  
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